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Mit der richtigen Morgenroutine in den Tag starten

  • Autorenbild: acqu.de
    acqu.de
  • 6. Jan. 2019
  • 4 Min. Lesezeit


Jedes Ziel hat einen Start. Die Qualität des Starts entscheidet oft mehr über den weiteren Verlauf des Weges als wir annehmen. So ist es auch mit dem Morgen und dem Arbeitstag. Betrachtet man die Leichtathletik 100-Meter Sprinter stellt man fest, dass sich schon beim Ertönen des Startschusses entscheiden kann, wer sich einen massiven Vorteil im Vergleich zu den anderen Athleten erkämpfen wird. Manchmal bleiben Athleten mit einem schlechten Start chancenlos und erreichen das Ziel nur unter sehr großer Mühe in der gewünschten Zeit. Ein simples Beispiel und doch verdeutlicht es grundlegende Prinzipien, die auf den Startschuss unseres Tages übertragbar sind. Das Ziel der Morgenroutine ist es ein langfristig optimales Rahmenkonzept für dich zu schaffen um auf deinen Tag vorbereitet zu sein. Ähnlich wie der Sprinter, der den Startblock feinjustiert und sich am Abend vorher auf den großen Tag vorbereitet.



Nutze diese 5 Tipps um besser in den Tag zu starten.



1. Vorbereitung

Grundlegend ist die Vorbereitung am Vorabend ebenso wichtig wie der Morgen selbst. Ein Zimmer mit einer Idealtemperatur von circa 15-19 Grad Celsius scheint für manche Fröstlinge etwas zu kalt zu klingen, doch wissenschaftliche Studien belegen, dass diese Temperaturen optimal für die Regeneration des Körpers und des Geistes sind. Es ist kein Geheimnis, dass wir ausreichend Schlaf brauchen. Die meisten Menschen kommen mit 7 Stunden sehr gut klar. Alles unterhalb von 6 Stunden und oberhalb von 8 Stunden ist zu meiden. Diese Zeiten haben eher einen konträren Einfluss auf das Wohlbefinden nach dem Schlaf. Kurz vor dem Schlafen gehen sollte man keine Zeit vor dem Smartphone und Laptop verbringen. Das helle bläuliche Licht des Bildschirms signalisiert unserem Hirn Tageslicht und das ist alles andere gut als für unseren Schlaf. Falls dir das zu Beginn noch schwer fallen sollte, kannst du dir eine App installieren, welche mit Hilfe automatischer Farbregulation blaues Licht dann anfängt zu filtern, wenn die Sonne anfängt unterzugehen. Der Bildschirm ohne das blaue Licht ist am Abend und in der Nacht wesentlich verträglicher für die Augen und stört deinen Schlafrhythmus deutlich weniger.



2. Wasser!

Nach 7 Stunden Schlaf ist dein Körper dehydriert. Einige Menschen nehmen dies in Form eines trockenen Mundes wahr, andere nehmen es überhaupt nicht wahr. Um Dehydration und die daraus entstehenden Folgen zu vermeiden solltest du dir am Vorabend ein großes Glas oder eine Flasche (am besten stilles) an deinen Nachtisch stellen um direkt bis zu einem halben Liter Wasser zu trinken. Wasser hat erstaunlicherweise einen ähnlich wachmachenden Effekt wie Kaffee und ist ein guter Ersatz für diesen. Wenn du trotzdem gerne Kaffee trinkst, kannst du dies natürlich immer noch danach tun, achte aber stets darauf, dass du morgens ausreichend getrunken hast.


So macht Trinken Spaß

Tipp: Wenn du dir dein Wasser in einer Karaffe schön herrichtest wirst du automatisch mehr trinken. Wird dein Getränk zum Blickfang ist der Griff dazu nicht mehr weit.


3. Nie mehr Snooze

Komm so schnell wie möglich aus dem Bett. Schalte die Snooze Funktion auf deinem Wecker aus. Das abwechselnde Einschlafen und Aufwachen kostet deinem Kreislauf sehr viel Energie, die du im Laufe deines Tages noch brauchen wirst. Stelle dir einfach vor du würdest deinen Computer ständig hoch und runterfahren. Zu Beginn wird es dir schwer fallen direkt aufzustehen. Mit Hilfe einer einfachen Beschäftigung, die dich zum Aufstehen zwingt fällt es dir leichter, dies umzusetzen. Die Aufgabe sollte möglichst körperlicher Natur sein, sprich keine Hausaufgaben oder ähnliches auf den letzten Drücker erledigen. Beispielsweise nimmst du dir vor direkt nach dem klingelnden Wecker aufzustehen und dein Bett zu richten. Eine einfache Bewegung, die deinem Körper signalisiert: „Der Tag beginnt!“ Sobald du einmal stehst verfällst du nicht mehr so leicht der Snooze Falle.



4. Beweg' dich

Nur das Bett zu machen und Wasser zu trinken reicht oft nicht aus um deinen Kreislauf richtig in Schwung zu bringen. Um die Müdigkeit zu überwinden solltest du mindestens 10 Minuten körperlich aktiv sein. Hier eignen sich das Aufräumen des Schlafzimmers, das Schmieren von Brötchen oder der Abwasch um locker in den Tag zu starten. Die, die besonders effektiv sein machen ein 5-10 minütiges Workout direkt nach dem Aufstehen. Auf Plattformen wie www.youtube.com findest du jede Menge kurzer Workouts. Es ist wichtig, dass du keine geistige Arbeit machst, da du den Fokus zuerst darauflegen wirst, deinen Körper aus dem Schlaf- in den Wachzustand zu bringen.


5-10 Minuten Frühsport wirkt wahre Wunder.

5. Dankbarkeit und Positiviät

Dir ist es bestimmt auch schon mal passiert, dass du die Laune deines Morgens durch den ganzen Tag geschleppt hast. Das schöne ist, dass Positivität und gute Laune eine Entscheidung sind. Egal wie schlecht die Dinge auch manchmal sein mögen, die Entscheidung wie sie deine persönlichen Handlungen beeinflussen liegt bei dir. Denn immer haben schlechte Dinge auch eine positive Seite an sich. Auch wenn du aus der Situation nur ziehen kannst, wie man Dinge nicht tun sollte. Du solltest jetzt natürlich nicht über alle schlechten Ereignisse in deinem Lachen, sie aber eher als Startschuss sehen, es jetzt dem Schicksal richtig zeigen zu wollen. Ein einfacher Gedanke hilft dir stets eine positive Einstellung zum Leben zu bewahren. Überlege dir nach dem Aufstehen, während du aktiv bist wofür du in deinem Leben dankbar sein kannst. Versuche nicht zu lange zu grübeln, sei für das dankbar, dass dir spontan einfällt. Du könntest dir überlegen wie Klasse es ist Sehen zu können, dass du zwei Hände hast, dass du in einer Zeit lebst, in der es das Internet gibt und du an diese Information ohne Umstände gekommen bist. Um diesen Gedankenprozess festzuhalten haben wir in unserem Erfolgsjournal eine Möglichkeit kreiert Positivität und Dankbarkeit aufzuschreiben und auszudrücken. Hier kannst du dir das Erfolgsjournal mal genauer anschauen. Mit diesen Gedanken wie gut es dir eigentlich geht wirst du irgendwann für den Fakt, dass du lebst so dankbar sein, dass du deine Positivität schnell zurückzuholen kannst. Wenn wir ehrlich sind werden wir die meisten Probleme, die wir jetzt haben in 5 Jahren nicht mehr existieren. Umso besser ist es schneller über sie hinweg zu sehen.


Starte in den Tag mit einer positiven Einstellung.



 
 
 

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